Asterix und der Kupferkessel

     

    „Ich hab einen Kessel zu füllen.“ - „Das muss eine neue Sitte sein.“

    Story

    Eines Tages kriegt unser kleines, unbesiegbares gallisches Dorf Besuch von Moralelastix und seinem Gefolge – mit der Bitte, einen mit Goldstücken gefüllten (Zwiebelsuppen-) Topf vor dem römischen Steuereintreiber zu bewahren. Und während Asterix den Kupferkessel mit den Goldstücken bewacht, feiern Gallier und Gäste das obligatorische Bankett. Als Asterix jedoch am nächsten Morgen zurück in sein Häuschen geht, ist dort die Hinterwand aufgebrochen worden und der Kessel gestohlen! Also macht sich Asterix auf den Weg, das Gold zurückzuholen oder den Kessel erneut zu füllen und um seine Ehrenschuld wieder gut zu machen. Dabei wird er LATÜRNICH! von seinem dick… ähm, vollschlanken Freund Obelix sowie dem Hund Idefix begleitet. Und dass es bei dieser Reise – oder besser gesagt: Suche – zu aberwitzigen und chaotischen Situationen kommt, das versteht sich von selbst…

    Zeichnung

    Wie immer ist der Comic auf höchstem Niveau gezeichnet, wobei nicht nur der zeichnerische Detailreichtum besticht, sondern auch der erzähltechnische: Wortspiele um den Kessel, wie „Ich hab einen Kessel zu füllen“ oder das „Topfgesetz“; politische wie soziale oder kulturelle Anspielungen (die zu aberwitzigen Situationen und Verdrehungen führen); eine spannende Handlung mit tollem roten Faden sowie ein allgemein hoher Ideenreichtum und ein (zumindest für den Erstleser) überraschendes Ende) zeichnen diesen Comic aus.

    Gesamtnote

    Einer meiner absoluten Lieblings-Comics von Asterix. Uderzo und Goscinny haben wieder einmal alle Register gezogen – daher folgerichtig: Sehr gut!

     

    Quelle: Foto-Auszug aus Asterix Gesamtausgabe Band 5: Asterix und der Kupferkessel (Seite 48), erschienen im Egmont Ehapa Verlag GmbH

     

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