Da wird man doch grün vor Neid…
Story
Diesmal fängt unsere Geschichte in Rom an – und kein anderer als Julius Caesar ist mit dem Gedanken beschäftigt, das kleine unbesiegbare gallische Dorf zu besiegen – und damit sind ihm jegliche Mittel recht… doch dummhafterweise ist das unbesiegbare Dorf ja unbesiegbar! Doch dann komm Tillius Destructivus ins Spiel, ein notorischer Unruhestifter, dessen alleinige Anwesenheit genügt, um jegliches Geschehen vor Neid und Missgunst grün werden zu lassen! Und so wie schon der erste Auftritt von Destuctivus Neid und Mussgunst sät (so dass selbst Caesar nicht frei von dessen Einfluss davon ist), so begleitet dieser Neid ihn auch bis hin in unser gallisches Dorf – und das gerade, bevor Majestix seinen Geburtstag feiert…
Zeichnung
Wieder einmal ist Uderzo und Goscinny ein ganz großer Wurf gelungen: Neben der hohen zeichnerischen Qualität haben es die beiden geschafft, mit sehr viel Wortwitz und hervorragender Situationscomic eine rasante und vielseitige Geschichte zu kreieren. Diese besticht dabei insbesondere durch die unterschiedlich intensiven grünen Sprechblasen, die verbal den Neid und die Missgunst darstellen – bis hin zu den vielen Raufereien, die diesmal nicht nur zwischen den Galliern oder den Galliern und den Römern auftreten, sondern auch zwischen den Senatoren Roms, den Galeerensklaven oder allen anderen, die unter den Einfluss von Tullius Destructivus geraten…
Gesamtnote
Ein absolut lustiger und vielseitiger Comic mit toller Idee – daher ganz eindeutig sehr gut!
Quelle: Foto-Auszug aus Asterix Gesamtausgabe Band 5: Streit um Asterix (Seite 141), erschienen im Egmont Ehapa Verlag GmbH