… ich hab’s gewusst!
Story
Unsere Geschichte beginnt diesmal in dem kleinen Gallischen Dörfchen – heimgesucht von einem gewaltigen Gewitter, was an sich schon schlimm genug ist – als plötzlich eine düstere Gestalt in der Tür von Majestix‘ Haus steht (denn dorthin haben sich unsere Dorfbewohner versammelt): Der Seher! Und ausgerechnet in diesem Augenblick befindet sich Miraculix, der Druide, bei dem jährlichen Druiden-Treffen im Karnutenwald; und so ist Asterix der einzige, der hier den Durchblick bewahrt, währen der Seher die Bewohner des Dörfchens einen nach den anderen in seinen „Bann“ zieht… und als dann plötzlich die Römer den Seher noch gefangen nehmen, beginnt das Chaos sich seinen Weg zu bahnen… aber zum Glück erscheint Miraculix zurück aus dem Karnutenwald und kann das Ganze wieder in die rechten Bahnen lenken…
Zeichnung
Ein hervorragend gezeichneter Comic, der inhaltlich mit dem Aberglauben der Menschen – Dorfbewohner wie Römer – spielt und dabei eine Menge schöne Klischees bedient. Und nebenbei haben Goscinny und Uderzo wieder einmal mit Wortwitz und Situationskomik eine Menge skurriler Situationen und Running Gags geschaffen, die den Leser immer wieder zum Lachen bringen…
Gesamtnote
Der Seher ist wiedermal ein sehr guter Comic von Goscinny und Uderzo, die auch hier beweisen konnten, dass sie typisch gesellschaftliche Themen zeichnerisch und textlich in den Kontext unseres kleinen Gallischen Dorfes humorvoll einfließen lassen können.
Quelle: Foto-Auszug aus Asterix Gesamtausgabe Band 7: Der Seher (Seite 49), erschienen im Egmont Ehapa Verlag GmbH