Asterix und Maestria

     

    Achtung! Die Gallierinnen übernehmen….

    Story

    Diesmal widmen wir uns der „femininen Seite“ des gallischen Dorfes: Sowohl bei den Galliern – als auch bei den Römern – hält die Emanzipation der Frau Einzug… und dass das nicht immer zur Zufriedenheit der männlichen Seite (bei den Galliern wie auch den Römern) läuft, das versteht sich von selbst! Dabei beginnt unsere Geschichte recht „harmlos“ – außer für Troubadix; denn dieser wird von den Müttern als Lehrer für ihre Kinder abgesetzt und eine Bardin als neue Lehrerin verpflichtet! Und nicht nur, dass Troubadix in den Wald zieht, sondern auch das Auftreten der neuen Bardin sorgt für eine deutliche Änderung im Dorfgefüge: Während die Frauen plötzlich Hosen tragen und sich verselbständigen, so sorgt dies bei den Männern für deutlichen Unmut… und während sich die Situation im Gallischen Dorf immer mehr zuspitzt, tut sich auch so einiges bei den Römern…

    Zeichnung

    In Band 29 liefert uns Uderzo ein Humor-Feuerwerk der besonderen Art: In diesem Comic geht es um das Thema „Emanzipation der Frau“ – und dabei werden die unterschiedlichsten Klischees beider Seiten sehr schön karikiert und in Szene gesetzt, wobei auch Situationskomik und altbekannte Running Gags nicht zu kurz kommen. Zeichnerisch finde ich persönlich den Comic nicht immer auf dem altbekannten Niveau, während die Story zum Ende hin meiner Ansicht nach etwas abflacht. 

    Gesamtnote

    Asterix und Maestria ist ein guter Comic, der hervorragend mit Anspielungen und Klischees spielt und diese humorvoll in Szene setzt; die oben genannten Gründer verhindern für mich jedoch eine bessere Benotung.

     

    Quelle: Foto-Auszug aus Asterix Gesamtausgabe Band 11: Asterix und Maestria (Seite 17), erschienen im Egmont Ehapa Verlag GmbH