Asterix - Obelix auf Kreuzfahrt

     

    Eine Ode auf Kirk Douglas

    Story

    Diesmal beginnt unsere Geschichte in Rom – genauer im Palast von Julius Caesar, „…dem man soeben das herrlichste Boot der Flotte geklaut hat: MEINES!“ – und nichts anderer als der Sklave Spartakis (alias Kirk Douglas), zusammen mit anderen Sklaven aller Herren Länder! Und diese suchen nun ein neues Ziel, um aus dem Machtbereich der Römer zu gelangen. Doch dummhaftigerweise haben die Römer ja alle Gebiete der bekannten Welt besetzt: Hispanien, Belgien, Britannien, Mauretanien – doch da erinnert sich einer der entlaufenen Sklaven, dass es ein kleines Gallisches Dorf gibt… und so macht sich die Galeere in die gallischen Gestaden auf. Doch die Gallier haben mittlerweile andere, weitaus größere Sorgen: Bei einer Keilerei mit den Römern hat sich Obelix diesmal anstelle zu raufen einfach in Miraculix‘ Häuschen geschlichen und sich stattdessen einen ganzen Kessel Zaubertrank einverleibt – mit einem ungeahnten Ergebnis…

    Zeichnung

    Mit Obelix auf Kreuzfahrt hat uns Uderzo wieder einmal positiv überrascht: Zeichnerisch vom Feinsten setzt Uderzo zudem Kirk Douglas ein wunderbares Comic-Denkmal (nicht das einzige Denkmal in diesem Buch…). Dabei ist die Story recht ungewöhnlich und verbindet gleich mehrere Themen miteinander: Die Flucht der Sklaven und die geklaute Galeere, Obelix Versteinerung und Kind-Werdung sowie die Sage von Atlantis. Und die Verstrickung der einzelnen Handlungsstränge gelingt Uderzo hervorragend. Und auch der Humor ist oftmals genial, vor allem Situationskomik und Running Gags sind durchdacht und schön in Szene gesetzt worden. 

    Gesamtnote

    Obelix auf Kreuzfahrt ist ein sehr guter Comic, mit schöner Story, absolut witzigen Szenen und einem auch im Comic auf Hochtouren laufenden Kirk Douglas…

     

    Quelle: Foto-Auszug aus Asterix Gesamtausgabe Band 11: Obelix auf Kreuzfahrt (Seite 88), erschienen im Egmont Ehapa Verlag GmbH