Aller Anfang, der ist schwer – und für die Daltons dann doch sehr…
Story
Nach dem Tode der Gebrüder Bob, Grat, Bill und Emmet Dalton versuchen ihre Vettern Joe, William, Jack und Averell ihren Vorbildern nachzueifern – mit dem Ziel, nicht nur als Banditen für Angst und Schrecken zu sorgen, sondern ihre Vettern auch an Lucky Luke zu rächen, indem sie diesen „voll Blauer Bohne pumpen“. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn zu Anfang geht alles schief – also müssen Joe, William, Jack und Averell erstmal kräftig trainieren, um für ihre Banditen-Laufbahn bereit zu sein! Und dann ist da ja auch noch Lucky Luke, der immer wieder ihre Wege kreuzt, bis sich die vier einzeln auf die Jagd nach ihm begeben…
Zeichnung und Hintergrund
Mit Vetternwirtschaft geben Morris & Goscinny ein Revival der Gebrüder Dalton zum Besten: Nachdem die Leser von Bob, Grat, Bill und Emmet so begeistert gewesen sind – die jedoch am Ende des Bandes 81 – Die Gesetzlosen ins Gras beißen, so lassen Morris & Goscinny die Daltons in ihren Vettern wieder aufleben – und das gelungener denn je, denn mit den Daltons (also, den Vettern: Joe, William, Jack und Averell) haben die Autoren nicht nur die Haupt-Antagonisten von Lucky Luke ins Leben gerufen, sondern auch eine Menge Running Gags kreiert, die uns in den einzelnen Bänden immer und immer wieder über den Weg laufen – angefangen von Joes Lucky-Luke-Psychose bis zu Averells immerwährendem Hunger.
Zeichnerisch ist der Comic noch im recht frühen Stil wiedergegeben, inhaltlich brilliert er mit vielen schönen Ideen, witzigen Einfällen, tollem Humor und feiner Situations-Comic…
Gesamtnote
Vetternwirtschaft ist ein sehr guter Comic, der die Geschichte der Gebrüder Dalton in ihren Vettern weiterleben lässt.
Quelle: Foto-Auszug aus Lucky Luke Band 21: Vetternwirtschaft (Seite 4), erschienen im Egmont Ehapa Verlag GmbH