17. November

    2. Korinther 5.5

    Der uns aber dazu bereitet hat, das ist Gott, der uns das Pfand, den Geist, gegeben hat.

     

    Der uns aber dazu bereitet hat, das ist Gott – dieser Zusatz soll uns daran erinnern, dass das Verlangen nach der Ewigkeit nicht aus der bloßen Natur stammt. Der natürliche Sinn ist nicht auf Unvergängliche gerichtet: Er hat kein Verständnis für den hundertfältigen Ersatz, den wir empfangen, wenn das Weizenkorn erstorben ist! Gott muss uns also bereit machen. Und wie Er dies tut, erfahren wir ebenfalls: Er hat uns das Pfand, den Geist, gegeben. Gott wirkt in uns das Verlangen! Und damit unser Herz nicht müde werde und schwanke, dient uns der Geist zum Pfande: Durch Sein Zeugnis erscheint uns die Verheißung gewiss und wahrhaftig. Der heilige Geist hat nämlich eine doppelte Aufgabe: Zuerst zeigt Er den Gläubigen wonach sie trachten sollen. Dann gibt Er ihnen einen kräftigen Antrieb und reißt sie aus allen Zweifeln, auf dass sie stets in der Wahl des Guten beharren. 

    Außerdem würde es auch ganz gut passen, das Wort bereiten in einem umfassenderem Sinne von der Erneuerung des Lebens zu verstehen, mit welchem Gott die Seinen schon in dieser Welt ziert: Denn damit sondert Er sie von den anderen und zeigt, dass Er sie zu einem besonderen Lose durch Seine Gnade bestimmt hat. 

    (Calvin)

     

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